Das Mangalitzaschwein
Das Mangalitza, auch „Wollschwein“ genannt, ist eine alte Schweinerasse aus dem Gebiet des ehemaligen Österreich-Ungarns. Seinen Namen verdankt es seinem dichten, lockigen Haarkleid, das ihm sein unverwechselbares Aussehen verleiht.
Mangalitzaschweine wachsen deutlich langsamer als moderne Mastschweine und entwickeln einen höheren Fettanteil. Gerade diese langsame Entwicklung und die besondere Fettstruktur sorgen für den charakteristischen Geschmack und machen ihr Fleisch ideal für die traditionelle Verarbeitung.
So leben unsere Mangalitzas
Unsere Mangalitzaschweine leben bei uns in Paddockhaltung und können rund um die Uhr selbst entscheiden, ob sie sich draußen aufhalten oder in den geschützten Stall zurückziehen möchten.
Auch beim Futter setzen wir auf Abwechslung: Täglich bekommen unsere Schweine frische gekochte Erdäpfel, Grünfutter und Heu. Und wenn es im Sommer richtig warm wird, dürfen natürlich auch die Suhlen nicht fehlen – dort können sie sich abkühlen und nach Herzenslust im Schlamm wälzen.
Aus dem Fleisch unserer Mangalitzas entstehen unter anderem unsere verschiedenen Specksorten und Dauerwürste – mit Zeit, traditioneller Verarbeitung und viel Geschmack.
Das Zwergzebu
Klein, robust und charakterstark
Das Zwergzebu ist eine kleine, ursprüngliche Rinderrasse und stammt von asiatischen Zeburindern ab. Typisch sind der markante Buckel, die feinen Gliedmaßen und die charakteristischen Hörner.
Zwergzebus gelten als robust, genügsam und sehr standorttreu. Sie leben in einem ausgeprägten Herdenverband und kommen aufgrund ihrer ursprünglichen Eigenschaften auch mit kargerem Futter gut zurecht. Trotz ihrer geringen Größe sind sie echte Charaktertiere – aufmerksam, eigenständig und manchmal durchaus eigensinnig.
Unsere Zwerzebus am Mühlhäusl
Unsere Zwergzebus leben bei uns zu allen vier Jahreszeiten im Freien. Zwei großzügige, mit Stroh eingestreute Unterstände bieten ihnen jederzeit einen geschützten und trockenen Rückzugsort.
Von April bis November verbringt unsere Herde ihre Zeit durchgehend auf der Weide. In den Wintermonaten stehen ihnen neben den geschützten Stall- und Unterstandsbereichen große Auslaufflächen zur Verfügung. Futter haben unsere Tiere rund um die Uhr zur freien Verfügung.
Besonders wichtig ist uns die natürliche Aufzucht unserer Kälber. Sie bleiben bei ihren Mutterkühen und wachsen innerhalb der Herde auf. Wann die Zeit des Absetzens gekommen ist, bestimmen Kuh und Kalb selbst – wir trennen sie nicht voneinander.
Nur wenn eine Mutterkuh ihr Kalb nicht annimmt oder es nicht ausreichend versorgen kann, greifen wir ein und übernehmen die Versorgung selbst. So manches Kalb hat bei uns deshalb schon eine ziemlich ungewöhnliche „Leihmutter“ bekommen. ;)